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Die Auswirkungen von Achtsamkeit, Bewegung und Meditation auf Neurotransmitter und Glücksgefühl

Aktualisiert: 3. Apr.

In diesem Artikel geht es um die Auswirkungen von Achtsamkeitstraining, Bewegung und Meditation auf unsere Neurotransmitter und unser Glücksgefühl. Wir leben in einer Zeit, in der geistigen Weiterentwicklung, Bewusstseinserweiterung und Achtsamkeitstraining immer wichtiger werden, um langfristig glücklich und gesund zu sein. Durch regelmäßiges Praktizieren von Achtsamkeit, Bewegung und Meditation können wir unsere Resilienz steigern, unsere Selbstwahrnehmung verbessern und innere Gelassenheit sowie Frieden finden. Die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin, DHEA, GABA, Melatonin und Endorphinen in unserem Gehirn wird durch regelmäßiges Achtsamkeitstraining erhöht, was sich positiv auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit auswirkt.


Inhaltsverzeichnis:



Drei Steine gestapelt mit der Aufschrift "mind, body, soul". Im Hintergrund ist das Meer und der Sonnenuntergang

Statussymbole der neuen Zeit

Na? Wie gestaltest Du Dein Leben? Gehst Du auch zum Yoga? Wie sieht Deine Achtsamkeitspraxis aus? Kannst Du mir vielleicht ein paar Atemübungen vorschlagen? Welche Meditationstechniken kennst Du so? Wie steht es um Deine „Work-Life-Balance“?

Die alten Statussymbole „mein Haus“, mein Auto“, „meine Familie“, „meine nächste Urlaubsreise“ sind längst abgelöst von „meine spirituellen Erfahrungen“. Denn auf dem Weg zu uns selbst haben wir durch Selbstreflexion erkannt, dass „mein Auto“ uns nur ein kurzfristiges Glücksgefühl bereitet oder dass „meine nächste Urlaubsreise“ es nur für eine Weile vermag, dem Stressabbau zu dienen und dass echte Zufriedenheit in uns selbst entsteht. „Meine Familie“ ist erst dann zufrieden, wenn wir es sind.

Aus diesen und ähnlichen Gründen sind geistige Weiterentwicklung, Bewusstseinserweiterung oder Achtsamkeitstraining wichtig für uns geworden. So wichtig, dass sie materielle Statussymbole teilweise überholt haben.

Was können wir also mit den neuen spirituellen Erlebnissen machen, und wie unterstützen sie uns dabei langfristig glücklich und gesund zu sein, wenn wir sie nicht nur achtlos konsumieren und anhäufen, und sie stattdessen profund in unser Sein integrieren, sie trainieren, sie kultivieren, und sie vollkommen verkörpern? Und welche Rolle spielt unser Gehirn dabei?


Ein interessantes Angebot zur Kultivierung neuer Erlebnisse ist hier zu finden:



Wie Achtsamkeitstraining auf das Glücksgefühl wirkt

Achtsamkeitstraining, Bewegung und Meditation helfen uns zu entspannen und weniger Stress zu haben. Sie erlauben uns zu vertrauen und im Allgemeinen weniger ängstlich zu sein. Sie unterstützen uns dabei, die feinstofflichen Ebenen von uns aus einer neuen Tiefe zu erleben und dadurch das Empfinden von körperlichem und seelischem Schmerz zu verringern. Somit haben externe Reize der Dysbalance weniger Einfluss auf uns und wir steigern unsere Resilienz (siehe im Blog „Schmetterlingseffekt“, wie Resilienz als wichtiger Schlüsselfaktor für die Genesung der Welt beiträgt).

Die verbesserte Selbstwahrnehmung, die durch regelmäßiges Praktizieren von Achtsamkeit in uns entsteht, führt zu einer Zunahme an Gelassenheit, innerem Frieden und Selbstakzeptanz. Und was wir im Außen wahrnehmen, können wir inzwischen sogar wissenschaftlich messen und darstellen, anhand der Aktivität der Produktion von Neurotransmittern inmitten unseres Gehirns.





Die Bedeutung von Neurotransmittern für unser Wohlbefinden


Frau macht einen Handstand mit angewinkelten Beinen am Strand im Sonnenuntergang

Einige wichtige durch regelmäßiges Achtsamkeitstraining, durch Bewegung und Meditation beeinflussbare Neurotransmitter sind:

  • Serotonin, das "Glücks-hormon", ist der entscheidende Faktor für die Weiterleitung von Signalen von einem Teil des Gehirns zum anderen. Es hat einen enormen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden und eine tiefgreifende Wirkung auf die Klarheit, mit der wir dem Leben begegnen, sowie auf unsere Stimmung.

Wenn die Gehirnzellen durch chronischen Stress schrumpfen, senkt sich unser Serotoninspiegel. Meditation und eine achtsame Lebensweise unterstützt uns, die Produktion von Serotonin im Gehirn zu erhöhen, denn meditieren sorgt für eine Überflutung der Neuronen mit Glückshormonen, die den Stress, der zu Depressionen führen kann, wirksam abbauen. Weitere Möglichkeiten, die Serotoninaktivität zu erhöhen, sind Sonnenlicht, Massagen, Bewegung und das Erinnern an glückliche Ereignisse.

  • Dehydroepiandrosteron (DHEA) ist ein Hormon, das in unserem Körper natürlich produziert wird. Wir kennen es auch unter dem Namen: das "Langlebigkeitsmolekül". Es ist eines der wichtigsten Hormone im Körper und wird in der Nebenniere produziert. DHEA hilft bei der Produktion anderer Hormone, einschließlich unseres Testosterons und Östrogens. Meistens erreicht unser natürlicher DHEA-Spiegel im frühen Erwachsenenalter seinen Höchststand.

Wir können ein Gleichgewicht unseres DHEA-Levels mit regelmäßiger Bewegung, Stressabbau, Meditation und achtsamer Atmung, mit intermittierendem Fasten und auch durch die richtige Versorgung mit gesunden Fetten und Vitamin D unterstützen.

  • GABA (Gamma-Aminobuttersäure) ist einer der wichtigsten hemmenden Neurotransmitter des Gehirns und wir nutzen ihn, um Gelassenheit, eine positive Einstellung und unseren inneren Frieden aufrechtzuerhalten.

GABA ist sehr vorteilhaft für unser Wohlbefinden, weil es die Übertragung von Nachrichten für den Moment, in dem GABA freigesetzt wird, verhindert, und somit einen bedeutenden Nutzen hat, weil es unserem Nervensystem in diesem winzigen Moment erlaubt, alle Informationen, die von den Sinnesorganen gesendet werden, zu verarbeiten und zu organisieren.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Informationen zu schnell weitergegeben werden, ist geringer mit der Anwesenheit von GABA. Dies wirkt sich auf das Gehirn und die Reaktionen des Körpers aus und unterstützt uns dabei, positiv und ruhig zu sein, wenn wir Angst, Furcht und Stress empfinden. So kann das Nervensystem Informationen besser verarbeiten. GABA macht uns außerdem widerstandsfähig gegen schlechte Gewohnheiten wie Heißhungerattacken, Gelüste und Sucht und beugt Störungen des Nervensystems vor.

Um die Produktion von GABA in unserem System zu regulieren, sollten wir Alkohol, Drogen und Junkfood vermeiden. Wir finden GABA in grünem, schwarzem und Oolong-Tee. Brauner Reis, Sojabohnen, Pilze, Süßkartoffeln, Tomaten, Spinat, Broccoli und alle Kohlsorten erhöhen den GABA-Spiegel in unserem Gehirn, ebenso wie regelmäßiger Sport, Meditation und Achtsamkeitstraining.

  • Melatonin wird von der Zirbeldrüse produziert. Es unterstützt unseren Körper dabei, die zirkadianen Rhythmen in seinen verschiedenen Bereichen zu synchronisieren. Das bedeutet, dass es die Verantwortung für körperliche, energetische, mentale und verhaltensbezogene Veränderungen übernimmt, die einem 24-Stunden-Zyklus folgen. Diese natürlichen Prozesse reagieren vor allem auf Licht und Dunkelheit.

Die Zirbeldrüse schüttet nachts die höchsten Mengen an Melatonin aus und tagsüber nur geringe Mengen. Ein hoher Melatonin-Spiegel hat viele Vorteile für unser persönliches Wohlbefinden. Es stärkt das Immunsystem, schützt vor Neurodegeneration, reguliert den Menstruationszyklus der Frau, verlangsamt den Alterungsprozess, und unterstützt unser Immunsystem dabei der Entstehung von vielen Krankheiten vorzubeugen.

Karotten, Tomaten, Grünkohl und Edamame helfen uns, besser zu schlafen. Ananas und Bananen sind natürliche Melatonin-Lieferanten. Doch wir müssen nicht unbedingt lange schlafen, denn auch Meditation in dunklen Räumen erhöht die Menge an Melatonin. Dunkelheit fördert die Melatonin-Ausschüttung zu jeder Zeit.

  • Cortisol ist die eine Substanz, bei der weniger besser ist. Wenn wir gestresst sind, produziert unser Körper Cortisol und Adrenalin im Überfluss. Das ist normal, ein natürliches Produkt unserer Evolution. Es verleiht uns eine hohe Wachsamkeit und die Fähigkeit, zu kämpfen, zu flüchten und schnell auf alles zu reagieren, was auf uns zukommt, sowohl von innen als auch von außen.

Wenn wir jedoch an einer chronischen Krankheit leiden oder unter Dauerstress stehen, steigt der Cortisolspiegel über den Normalwert hinaus an. Dies kann unser gesamtes System aus dem Gleichgewicht bringen, gesunde Muskeln und Knochen zerstören, die Entwicklung anderer Hormone blockieren und schließlich zu Angstzuständen, Depressionen, erhöhtem Blutdruck, Gehirnnebel, Schlaflosigkeit, Entzündungen und weiteren Ungleichgewichten in uns und um uns führen.

Neben der Reduzierung von Stress, einem ausgewogenen Tagesablauf und einer gesunden Ernährung, viel Lachen und Zeit für Hobbys und Menschen, die wir lieben, können wir mit regelmäßiger Meditation und Achtsamkeitspraxis den Cortisol-Spiegel in nur wenigen Wochen deutlich senken.

  • Endorphine werden sowohl von der Hypophyse als auch vom Hypothalamus produziert und wirken auf die Opiatrezeptoren in unserem Gehirn. Der Begriff Endorphin setzt sich zusammen aus den Wörtern "endogen" (aus dem Körperinneren stammend) und "Morphin" (Schmerzmittel). In diesem Sinne sind Endorphine das körpereigene natürliche Schmerzmittel. Sie sind auch für die Steigerung des Gefühls der Freude, für den Impuls des Loslassens und für die Entstehung von allumfassender Glückseligkeit verantwortlich.


Unmittelbar nach einer "nervenaufreibenden" Situation steigt der Endorphin-Spiegel in unserem Körper an und ermöglicht es uns, einige Momente in einem wachen Zustand der Glückseligkeit zu erleben, „Runners High“. Die Idee der Natur ist ursprünglich die rohe Idee des Überlebens.

Wenn wir Schmerzen empfinden, senden die Nerven in unserem Körper Schmerzsignale an unser Gehirn, das dann Endorphine freisetzt, um die Nervenzellen zu blockieren, die die Schmerzsignale empfangen. Das bedeutet, dass Endorphine als Beschützer wirken und uns selbst bei großen und in sehr stressigen Situationen das Gefühl von Lebensfreude schenken. Mit ihnen ist die Welt schön bunt, wir sind erfüllt von Dankbarkeit und unsere Tage fühlen sich kurz an. Endorphine verbessern unser Selbstwertgefühl, steigern unsere Selbstliebe, verringern Depressionen, regulieren den Appetit und stärken unsere Immunabwehr.

Regelmäßige Achtsamkeitsübungen erhöhen unser Endorphin im Körper so weit, dass wir in der Lage sind, den glückseligen Zustand immer länger zu halten. Was noch? Trainieren. Lachen. Musik hören. Dunkle Schokolade essen. Sex haben. Und tanzen.

Fazit

Vielleicht kannst Du die Fragen aus der Einleitung noch nicht genau beantworten. Wie gestaltest Du Dein Leben? Gehst Du zum Yoga? Wie sieht Deine Achtsamkeitspraxis aus? Kannst Du mir Atemübungen vorschlagen? Welche Meditationstechniken kennst Du so?

Vielleicht kannst Du schon bald in der Tiefe auf diese Fragen eingehen. Indem Du ab jetzt herausfindest, was in Deiner Nähe oder im Web so angeboten wird and Sport und anderen Aktivitäten. Probiere Dich aus, in der Gruppe oder alleine, ganz wie es sich für Dich gut anfühlt. Und lerne eine Meditation, die Dir guttut, egal ob es die Metta-Meditation ist, die liebevolle Güte in die Welt verteilt oder die Transzendentale Meditation, die Dich in einen Trance-ähnlichen Zustand versetzt oder ob es eine Mantra-Meditation ist, die Dich mit einem All-Eins-Gefühl und Glückseligkeit beschenkt.

Gesundheit und Glück, die Konsequenz von „meine spirituellen Erfahrungen“, sind Allgemeingüter. Erlaube Dir, sie nicht nur kurzfristig zu konsumieren. Kultiviere sie. Für Dich.



FAQs

Was sind Neurotransmitter und welche Rolle spielen sie in unserem Glücksgefühl?

Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die Signale zwischen Nervenzellen im Gehirn übertragen. Einige Neurotransmitter, wie z.B. Serotonin, GABA und Endorphine, sind eng verbunden mit unserem Glücksgefühl und Wohlbefinden.

Wie kann Achtsamkeitstraining unser Glücksgefühl beeinflussen?

Achtsamkeitstraining kann dazu beitragen, die Produktion von Glückshormonen wie Serotonin zu erhöhen und den Cortisol-Spiegel, der mit Stress und negativen Emotionen verbunden ist, zu reduzieren. Es kann auch dazu beitragen, die Resilienz zu und uns dabei zu erhöhen, gelassener und ausgeglichener zu sein.

Welche Rolle spielt Bewegung bei der Steigerung des Glücksgefühls?

Regelmäßige Bewegung kann dazu beitragen, die Produktion von Neurotransmittern wie Endorphinen zu steigern, die mit Glücksgefühlen und Freude verbunden sind. Es kann auch dazu beitragen, den Cortisol-Spiegel zu senken und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

Welche Arten von Meditation sind am besten für die Steigerung des Glücksgefühls?

Es gibt viele Arten von Meditation, die dazu beitragen können, das Glücksgefühl zu steigern. Einige beliebte Arten sind die Metta-Meditation, die liebevolle Güte verbreitet, die Transzendentale Meditation, die in einen Trance-ähnlichen Zustand versetzt, und die Mantra-Meditation, die mit einem Gefühl der Einheit und Glückseligkeit verbunden.

Wie können wir unsere Neurotransmitter auf natürliche Weise erhöhen?

Eine gesunde Ernährung mit ausreichend Nährstoffen und Ballaststoffen, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und Stressabbau sind einige Möglichkeiten, um unsere Neurotransmitter auf natürliche Weise zu erhöhen. Achtsamkeitstraining und Meditation können auch dazu beitragen, die Produktion von Glückshormonen und die Verringerung von Stresshormonen zu fördern.



Dieser Blog ist kein Ersatz für fachliche medizinische Beratung, und dient nicht der Diagnose oder Behandlung. Die Inhalte dieses Blogs und die Verlinkung zu möglichen Dienstleistungen oder Produkten sind ausschließlich zu Informationszwecken gedacht. Für eine medizinische Diagnose oder bezüglich Ihrer Behandlungsmöglichkeiten ziehen Sie einen Arzt oder Apotheker zu Rate.

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